18.05.2026

Depot: Erneut insolvent

Nachdem Depot bereits 2024 in finanzielle Schieflage geraten war, musste nun die GDC Deutschland GmbH, die die Handelskette betreibt, beim Amtsgericht Aschaffenburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragen. Wie verschiedene Medien berichten, will Geschäftsführer Christian Gries das Unternehmen sanieren. „Wir wollen auf jeden Fall weitermachen und möglichst viele Filialen erhalten“, zitiert ihn „Der Spiegel“. Das Gericht hat die vorläufige Eigenverwaltung demnach bereits angeordnet. Zum vorläufigen Sachwalter wurde der Rechtsanwalt Thomas Rittmeister aus Frankfurt am Main bestellt.

Zu den Gründen für die Insolvenz gehören Zölle, die wachsende Online-Konkurrenz durch Plattformen wie Temu und die aktuelle Kaufzurückhaltung. Gries rechnet laut des Blattes mit weiteren Filialschließungen. „Eine genaue Zahl können wir noch nicht sagen.“

Depot mit Sitz in Großostheim hatte schon 2024 Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Daraufhin wurden bundesweit zahlreiche Filialen geschlossen. Aktuell betreibt Depot noch mehr als 150 Geschäfte, vor einigen Jahren waren es rund 400.
Depot: Erneut insolvent
Foto/Grafik: Depot
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