13.03.2026
Ikea sichert sich Waldflächen im Baltikum
Die Inter Ikea Group hat eine Vereinbarung zum Kauf von rund 24.000 Hektar Wald in Lettland und Litauen unterzeichnet. Verkäufer der Flächen ist CapMan Natural Capital, ein auf nachhaltige Forstwirtschaft, Landnutzung und Kohlenstoffsenken spezialisierter Investmentmanager. Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen in der ersten Hälfte des Jahres 2026 erwartet.
Mit dem Erwerb will Ikea einen Teil seiner Holzversorgung in der Region künftig selbst steuern und zugleich neue Ansätze für nachhaltige Forstwirtschaft erproben. „Diese Investition unterstreicht unser Engagement für verantwortungsvolle Forstwirtschaft und regionale Rohstoffe“, erklärte Bruno Mariani Piana, Global Forest Investments Manager der Inter Ikea Group. Ziel sei es, durch nachhaltige Bewirtschaftung die lokale Wirtschaft zu stärken, mit Gemeinden zusammenzuarbeiten und Wälder langfristig zu erhalten.
Nach Unternehmensangaben soll der Kauf auch regionalen Zulieferern einen langfristigen Zugang zu verantwortungsvoll gewonnenem Holz sichern. Gleichzeitig sollen auf den Flächen innovative Methoden getestet werden, um die Widerstandsfähigkeit der Wälder gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen und die Biodiversität zu fördern.
Bereits zuvor hatten die Inter Ikea Group und die Ingka Group eine Forschungskooperation mit dem Europäisches Forstinstitut und der Organisation Preferred by Nature angekündigt. Dabei werden naturnahe Forstwirtschaftsmodelle entwickelt, die künftig auch auf die neu erworbenen Flächen angewendet werden sollen.
Für das in der Lieferkette verwendete Holz gelten laut Ikea strenge Nachhaltigkeitsanforderungen, darunter eine FSC-Zertifizierung sowie die Einhaltung der unternehmenseigenen „Ikea Way on Purchasing Products, Materials and Services"-Standards, kurz IWAY, für Lieferanten.
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