19.10.2026

VdDW: Lichtblick im Auslandsgeschäft

Deutlich moderater: Nachdem die Hersteller von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln im Juli einen deutlichen Umsatzrückgang von 7,08 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verbuchen mussten, sank der Umsatz im August nur noch um 1,9 Prozent. Wie der Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie mitteilt, lag er bei 311,1 Mio. Euro.

Dabei bleibt das Inlandsgeschäft die größte Baustelle: Der Umsatz betrug im August 203,86 Mio. Euro – ein Rückgang von 7,73 Prozent. Besser lief es im Ausland. Der Umsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 11,48 Prozent auf 107,28 Mio. Euro.

Insgesamt wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 2,948 Mrd. Euro erwirtschaftet – und damit 4,92 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2025. Der Inlandsumsatz ging dabei um 6,45 Prozent zurück, der Auslandsumsatz verringerte sich um 1,31 Prozent. Die Exportquote beträgt 35,51 Prozent.

Unterjährige Auswertungen sind immer als vorläufige Berichte zu verstehen und können vom Statistischen Bundesamt noch rückwirkend korrigiert werden. Der Fachzweig „Herstellung von sonstigen Möbeln a. n. g.“ gliedert sich in der amtlichen Statistik wie folgt auf: 40 Prozent Möbelteile, 30 Prozent Wohn-, Ess-, Schlafzimmermöbel, 13 Prozent Möbel aus anderen Materialien, 10 Prozent Kleinmöbel, 7 Prozent Sitzmöbel nicht gepolstert.
VdDW: Lichtblick im Auslandsgeschäft
Foto/Grafik: VDM
Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie

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