06.07.2026
Onlinehandel wächst – Möbelbranche bleibt unter Druck
Der deutsche Onlinehandel hat im zweiten Quartal 2026 seine Erholung fortgesetzt. Nach Angaben des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent, im ersten Halbjahr ergibt sich ein Plus von 4,3 Prozent.
Von der positiven Entwicklung profitierten jedoch nicht alle Warengruppen gleichermaßen. Während unter anderem Waren des täglichen Bedarfs und Mode deutliche Zuwächse verzeichneten, blieb das Einrichtungssegment mit einem Umsatzplus von lediglich 2,7 Prozent hinter dem Gesamtmarkt zurück. Besonders Möbel, Lampen und Dekorationsartikel entwickelten sich im zweiten Quartal mit einem Minus von 2,1 Prozent rückläufig. Dank eines stärkeren Jahresauftakts liegt die Warengruppe im Halbjahresvergleich dennoch leicht im Plus.
„E-Commerce ist zur wichtigsten Stütze des deutschen Handels in diesem äußerst schwachen Konsumumfeld geworden“, sagt Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des bevh. Gleichzeitig gewännen Online-Marktplätze und insbesondere Anbieter aus Asien weiter Marktanteile.
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