26.03.2026
Westwing setzt auf weiteres Wachstum
Der Münchner Onlinehändler Westwing hat im Geschäftsjahr 2025 seine Profitabilität stark verbessert und damit die Grundlage für künftiges Wachstum gelegt. Zwar stieg der Umsatz nur moderat um 1,1 Prozent auf 449 Millionen Euro, doch das operative Ergebnis (bereinigtes EBITDA) kletterte einer Pressemitteilung zufolge um 84 Prozent auf 44 Millionen Euro. Auch der freie Cashflow legte demnach deutlich zu, wodurch sich die finanzielle Lage des Unternehmens weiter stabilisierte.
Als wichtiger Wachstumstreiber wird die margenstarke Eigenmarke „Westwing Collection“ genannt, deren Bruttowarenwert um 17 Prozent auf 321 Millionen Euro stieg und mittlerweile rund 63 Prozent des Geschäfts ausmacht. Gleichzeitig baute Westwing seine internationale Präsenz aus, startete 2025 in zehn neuen Ländern und eröffnete zusätzliche stationäre Verkaufsflächen, um Marke und Kundenerlebnis zu stärken.
Für 2026 plant das Unternehmen die nächste Phase seiner Strategie mit stärkerem Wachstum, weiterer Expansion — unter anderem nach Großbritannien — sowie einer Fortsetzung der Effizienzsteigerungen. Erwartet wird ein Umsatz zwischen 470 und 495 Millionen Euro bei weiterhin solider Profitabilität, trotz geopolitischer Risiken und hoher Energiepreise.
CEO Andreas Hoerning betont die strategische Ausrichtung: „2025 haben wir uns auf Profitabilität konzentriert und starke Ergebnisse erzielt, die die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens bilden.“ Zugleich wolle man nun auch wieder stärker wachsen und neue Kunden erreichen.
Mit steigenden Gewinnen, wachsender Eigenmarkenquote und internationaler Expansion sieht sich Westwing gut positioniert, seine Rolle als Premium-Plattform für Möbel und Wohnaccessoires in Europa weiter auszubauen.
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